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„Weiter so“ wird es bei uns nicht geben

Der NWA will sein Profil schärfen und die Kommunikation auf allen Ebenen verbessern

Liebe Leserinnen und Leser, mit der letzten Ausgabe der Niederbarnimer Wasser Zeitung für 2011 wird uns bewusst, dass das Jahr unaufhaltsam seinem Ende zustrebt. Das ist ein üblicher Anlass, Bilanz zu ziehen.

IM. Kunden meinen ersten Dienstmonaten beim NWA erhielt ich vielfältige Unterstützung, die mir sehr bei der Einarbeitung half. Dafür bedanke ich mich hier nochmals. Insgesamt kann der NWA auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Dies wurde bei  der Verbandsversammlung am 29. November deutlich. Die Details werden in der nächsten Ausgabe der Wasser-Zeitung zu lesen sein.

Derzeit sind wir im Zweckverband vor allem damit beschäftigt, die Vorbereitungen für ein erfolgreiches Jahr 2012 zu treffen. Positiv ist, dass wir auch für das neue Jahr einen ausgeglichenen Wirtschaftsplan aufstellen können. 

Wir rechnen mit stabilen Preisen und einer leichten Gebührensenkung. Das ist momentan gegen den Trend. Der Investitionsumfang des NWA wird etwa das Niveau der letzten Jahre haben. Ein Schwerpunkt wird die zentrale Schmutzwassererschließung der Siedlung Stolzenfels sein. Nicht minder wichtig ist die Trinkwasserleitung nach Bernöwe. Sie sehen: Ihr öffentlichrechtlicher Ver- und Entsorger wird die bisherige Erfolgsgeschichte kontinuierlich fortsetzen. Auf dieser Basis wollen wir im Spätsommer des nächsten Jahres das 20-jährige Bestehen des NWA mit Kunden, Geschäftspartnern und Entscheidungsträgern gebührend feiern.

Zugleich sind wir uns dessen bewusst, dass uns das Jahr 2012 nicht nur angenehme Tage bringen wird. So werden wir uns auch der Thematik Altanschließerbeiträge weiter annähern müssen. Die erforderlichen Satzungsgrundlagen konnten im vergangenen April nach dem Gleichbehandlungsgrundsatz aufgestellt werden. Liebe Leserinnen und Leser, in den ersten elf Monaten meiner Tätigkeit beim NWA sind mir auch Unzulänglichkeiten unserer Arbeit klar geworden, die abgestellt werden müssen. Ich kann an dieser Stelle versprechen: Ein „Weiter so“ wird es bei uns nicht geben. Auf jeden Fall werden wir uns darum bemühen, das Profil unseres Zweckverbandes als moderner und umweltbewusster Aufgabenträger zu schärfen. Dafür muss die Kommunikation auf allen Ebenen verbessert werden. In erster Linie geht es hierbei um das Miteinander mit den Anschlussnehmern.

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Typische Szene bei Einwohnerversammlungen, die der NWA zur Erläuterung von Bauvorhaben veranstaltet. Nach Beendigung des „öffentlichen Teils“ werden zahlreiche Fragen in Einzelgesprächen erörtert – so war es auch am 16. November in Klosterfelde.

Für die Gewährleistung einer stabilen wirtschaftlichen Entwicklung und für den Fortbestand unseres auf Solidarität beruhenden Verbandsgedankens gilt es, bestehende Synergien auszubauen und neue strategische Partnerschaften zu knüpfen. Das schließt das Ablegen liebgewordener Gewohnheiten genauso ein wie die vorurteilsfreie Auseinandersetzung mit alternativen Herangehensweisen. Ich wünsche uns allen geruhsame Feiertage und einen zuversichtlichen Jahreswechsel.

Ausdrücklich bedanke ich mich für das in uns gesetzte Vertrauen und die konstruktive Begleitung der Verbandsarbeit.

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Matthias Kunde, NWA-Verbandsvorsteher

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  Fragen und Antworten zur dezentralen Entsorgung ab 01.01.2012 

Frage:    Was ändert sich ab 01.01.2012?

Antwort NWA: Für 8 Ortsteile wird zukünftig ein anderes Fuhrunternehmen als bisher zuständig sein. Näheres entnehmen Sie bitte der öffentlichen Bekanntmachung. (hier Link zur öffentlichen Bekanntmachung)

Frage:  Ich hatte bisher einen Entsorgungsturnus mit dem bisherigen Fuhrunternehmen vereinbart. Übernimmt diesen Turnus automatisch das neue Fuhrunternehmen?

Antwort NWA:  Nein, hierbei handelt es sich um eine individuelle Absprache zwischen dem Fuhrunternehmen und Ihnen, die nicht automatisch auf das neue Fuhrunternehmen übertragen werden kann. Sie können sich aber an das neue Fuhrunternehmen per Telefon, Fax oder Mail wenden, um mit diesem gleichfalls einen Turnus zu vereinbaren. Für Wochenendbewohner besteht hierfür kein Zeitdruck, weil deren nächste Entsorgung voraussichtlich erst im Frühjahr 2012 oder später erfolgt.

Frage:  In dem mir Anfang Dezember 2011 zugesandten Informationsschreiben ist von einem „Dauerauftrag“ die Rede. Ist hiermit die dem NWA erteilte Einzugsermächtigung gemeint?

Antwort NWA:  Nein, natürlich nicht. Hinsichtlich der Abrechnung durch den NWA ändert sich gar nichts, auch nicht die ggf. erteilten Einzugsermächtigungen gegenüber dem NWA. Unter „Dauerauftrag“ war hier nur der vom Bürger gegenüber dem Fuhrunternehmen ggf. erteilte Dauerentsorgungsauftrag zu verstehen, wodurch sich das Fuhrunternehmen bereit erklärt, die Entsorgung in einem bestimmten Turnus durchzuführen. Dieser wird wie bereits geschildert, nicht automatisch vom neuen Fuhrunternehmen übernommen.

Frage:  Ändert sich auf Grund der durchgeführten Ausschreibung ab 01.01.2012 die Mengengebühr?

Antwort NWA:  Ja und Nein! Erfreulich ist, dass sich in 2012 die Mengengebühr für ca. 5.500 Mobilentsorgungskunden mit abflusslosen Sammelgruben nicht ändern wird. Hier beträgt die Mengengebühr nach wie vor 5,60 €/m³. Gebührenpflichtige mit Kleinkläranlagen müssen ab 01.01.2012 pro m³ 1,00 € mehr also dann 23,50 €/m³ Klärschlamm entrichten. Im gesamten Verbandsgebiet gibt es ca. 100 Kleinkläranlagen, bei denen jedoch zumeist nicht jedes Jahr Klärschlamm anfällt. Ohnehin ist die anfallende Klärschlammmenge sehr gering, so dass sich die zusätzliche Belastung in Grenzen halten wird. Geringfügige Änderungen wird es auch bei den Kostenerstattungen für optionale Leistungen der dezentralen Entsorgung geben.

Auf unserer Homepage stellen wir Ihnen hier die wichtigsten Informationen über unseren Verband, seine Arbeit und  notwendige Dokumente zur Verfügung. Einige dieser Dokumente, Beschlüsse und Satzungen stehen für Sie zum Download bereit. Gleichfalls erfahren Sie alles über unsere Sprechzeiten, Gebühren und erhalten viele weitere Informationen             

Der NWA fühlt sich vor allem dem Umweltschutz verpflichtet, weil Wasser ein begrenztes, aber nicht ersetzbares Gut ist. Daher sind unsere Mitarbeiter stets in erster Linie damit beschäftigt, Ihnen ein Optimum an qualitativ hochwertiger Wasserversorgung und Schmutzwasserbeseitigung zu gewährleisten. Für Hinweise und Ratschläge sind wir dankbar. Senden Sie uns einfach eine  E-Mail an nwa.zehlendorf@barnim.de oder rufen Sie uns an unter 033053 9020. All unsere Mitarbeiter stehen Ihnen zu unseren Sprechzeiten gern hilfsbereit zur Verfügung.

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